Neuerscheinung: Ethik und Unterricht 1/2018 – „Netzwerke“

Gerade frisch erschienen – so frisch, dass ich noch auf meine Belegexemplare warte –: die neueste, diesmal von mir herausgegebene Ausgabe von Ethik und Unterricht. Es ist ein Heft über Digitalisierung und Vernetzung; dabei geht es nicht um die Arbeit mit digitalen Medien (ein Anschlussheft dazu ist schon in Arbeit), sondern um Digitalisierung als Phänomen der Lebenswelt.

Ich habe das Heft nicht nur als Herausgeber betreut, sondern auch einige Artikel beigesteuert:

  • Netze und Netzwerke. Das Zeitalter der Vernetzung und die Frage digitaler Mündigkeit (Schwerpunkt-Artikel)
  • Persönliche Netzwerke – die Zukunft der Schule? (Rubrik Schule)
  • It’s a small world after all. Vernetzung begreifbar machen und ihre Chancen und Grenzen bedenken (Klasse 5/6)
  • Big Data für Big Brother? Unsere Daten zwischen Kundenbindung und sozialer Kontrolle
  • Der Citoyen als Netizen. Möglichkeiten und Grenzen der Bürgerbeteiligung im Internet

Das Inhaltsverzeichnis des Heftes kann hier eingesehen werden.

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Nachtrag zur DIGGI ’17

Im September letzten Jahres war ich ja – wie ich ausführlich dokumentiert habe – bei der vom Zentrum für Lehrerbildung der Universität zu Köln veranstalteten Tagung DIGGI ’17 – Enter Next Level Learning; mittlerweile hat die Tagung einen eigenen YouTube-Kanal, auf dem man die Keynotes und Vorträge noch mal anschauen kann.

Das freut mich besonders, da ich seinerzeit die Keynote von Christian Bauckhage verpasst hatte.

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Ecce Eco. In memoriam.

„Ich hatte den Drang, einen Mönch zu vergiften.“ (Mein persönliches Eco-Erlebnis.)

Ein Interview im Philosophie-Magazin.

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Mein digitaler Migrationshintergrund

Ja, ich weiß: die Begriffe digital native und digital immigrant sind unterdessen verpönt, und wer sie unverdrossen benutzt, setzt sich leicht dem Vorwurf aus, nicht auf der Höhe der Diskussion zu sein. Im Folgenden will ich sie heuristisch nutzen, um meinen eigenen Weg durch Analogien und Digitalistan nachzuzeichnen (ja, das weiß ich auch: „richtig“ heißt es Analogistan und Digitalien, und die Begriffe zeigen mustergültig, was schief läuft in der Digital-Debatte; mehr dazu weiter unten). Weiterlesen

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Die Dynamik des Twitter-Lehrerzimmers

Ich gebe zu: Ich habe Twitter lange für eine Veranstaltung für Schwätzer mit zuviel Zeit gehalten (und zum Teil ist es das sicher auch). Ich muss aber auch zugeben: ich hatte Twitter zum Teil nicht verstanden und daher grob unterschätzt. Mittlerweile schätze ich diese Microblogging-Plattform als einen blitzschnellen Informationskanal und Teil meines Personal Learning Network. Und heute hat Twitter seine Qualitäten voll ausgespielt.

Für die Fachseminarsitzung zu „Digitalen Medien im Philosophieunterricht“ wollte ich die Nützlichkeit von Twitter testen und habe unter #fsphilo_LEV dazu aufgefordert, schon einmal Grüße an meine Referendare zu schicken – einfach eine digitale Flaschenpost ins Twitter-Meer geworfen (die zunächst an meine wenigen Follower ging). Der Plan war (und ist; die Sitzung steht noch aus), mittels einer Twitter-Wall Feedback im Seminar einzuholen und die Möglichkeiten von Twitter live zu erproben und über didaktische Szenarien nachzudenken. Damit diese Twitter-Wall zu Beginn nicht ganz kahl erscheint, hatte ich um Grüße gebeten.

Was dann passiert ist, zeigt die Dynamik des Twitter-Lehrerzimmers (und die Möglichkeiten von Twitter) schöner als ich es erhofft hatte:

  • Den Anfang machte mein geschätzer Kollege @MrBrauweiler , der das Seminar wie gewünscht grüßte, aber auch einen Hinweis auf sein Blog zu Tech in the language classroom hinterließ, der vor allem für Fremdsprachenlehrer interessant sein dürfte (rund ein Drittel meines Seminars unterrichtet neben Philosophie eine moderne Fremdsprache).
  • Dann meldete sich ein Fachleiter-Kollege aus Ostwestfalen (@Der_Medienwart), mit dem ich nebst weiteren Kollegen eine Fortbildung zu „Digitalisierung und Philosophieunterricht“ vorbereite.

  • Und schließlich war Mandy Schütze (@ma_y), Expertin für die Arbeit mit Weblogs im Ethikunterricht (und im Fachseminar-Weblog verlinkt), durch Pingbacks auf ihrem Weblog auf mein Vorhaben aufmerksam geworden und schaltete sich engagiert ein.

  • Die Krönung des Ganzen: In einem ganz frischen Weblog-Eintrag stellt sie ein Twitterchat-Projekt aus dem Ethikunterricht (das auf Ideen von @isn0wman zurückgeht ) vor, von dem sie mir zuvor auf Twitter erzählt hatte, und teilte den Eintrag auf der Twitter-Wall des Seminars.

Das passt natürlich perfekt zur Arbeit des kommenden Fachseminars: Live Unterrichtsentwicklung via Twitter, unmittelbare Vernetzung und direkter Austausch. Ich hoffe mal, dass wir diesen Geist im Seminar fortschreiben können.

Danke, liebes #Twitter-Lehrerzimmer!

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Neuerscheinung: Pädagogik 12/2017

Die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Pädagogik (12/2007) ist dieser Tage erschienen und befasst sich mit dem Thema „Werte“ (Blick ins Inhaltsverzeichnis). Da ich einen Beitrag für dieses Heft beigesteuert habe, sind heute die Belegexemplare eingetroffen.

Mein Beitrag ist ein Praxisbericht: „Auf der Suche nach dem gelingenden Leben. Eine Unterrichtsreihe im Grundkurs Philosophie“. Auch mein Herausgeberkollege bei Ethik und Unterricht, Alexander Chucholowski, hat einen Beitrag zum Heft beigesteuert, in dem er die große Relevanz von Sozialpraktika für Werte-Erziehung herausstellt.

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Im Keller der Aufklärung

Der bekannte Lehrer-Blogger Herr Rau hat sich in frei zugängliche Quellen über die Illuminati gestürzt (Teil 1, Teil 2) – vergnüglich. Absoluter Lesetipp!

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Oktober in Bonn-Dottendorf

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KI: „Predictive Analytics“, oder: Philip K. Dick hat wieder mal recht…

Für das übernächste Heft von Ethik und Unterricht (01/2018) zum Thema „Netze und Netzwerke“ habe ich mich ein wenig mit dem Feld der Künstlichen Intelligenz beschäftigt. Ein Initialfunke war auch der Vortrag von Christian Bauckhage auf der DIGGI ’17, den ich zwar verpasst habe, der mich aber auf das Thema neuerlich „eingestimmt“ hat.

In dem Zusammenhang bin ich auf einen faszinierenden Vortrag von Andreas Wagener (Hochschule Hof) gestoßen: Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 (youtube)

In diesem Vortrag kommt er auf predictive policing und sogar predictive shipping („anticipatory shipping“, ein Amazon-Patent) zu sprechen. Philip K. Dick hat also mit seinem „minority report“ ins Schwarze getroffen.

Faszinierend, aber auch beunruhigend.

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Mein Rückblick auf die DIGGI ’17

In den letzten zwei Tagen war ich auf der DIGGI ’17, einer vom Zentrum für LehrerInnenbildung der Uni Köln veranstaltete Tagung zum Thema „Enter Next Level Learning: Digitalisierung trifft Lehrerausbildung“.

Meine Zielsetzung im Vorfeld: Warum war ich da?

Auf die DIGGI ’17 bin ich von einem Kollegen (Twitter) aufmerksam gemacht worden und habe dann bei meiner Schulleitung Interesse angemeldet, für die Steuergruppe hinzufahren. Da die Tagung sich mit Fragen beschäftigt, die Thema unserer Schulentwicklung sind, war das Placet der Schulleitung leicht zu erringen.

DIGGI ’17

Zum einen bin ich also zur DIGGI ’17 gefahren, um (konkrete) Impulse für unsere Schulentwicklung zu erhalten. Zum anderen bin ich aber auch als Fachleiter zur Tagung gereist, weil Digitalisierung ein Thema ist, das dringend auch für die Referendarsausbildung aufgearbeitet werden muss; immerhin sieht das Kerncurriculum für den Vorbereitungsdienst vor, dieses Thema explizit aufzugreifen. Auch in dieser Hinsicht – ich bin im Vorbereitungsteam einer entsprechenden Fortbildung an meinem Seminar – habe ich mir Input erwartet.

Meine Erwartungen, das kann ich hier schon vorweg nehmen – Spoiler-Warnung –, wurden erfüllt: Ich habe sowohl Vorträge gehört, die mich gedanklich weitergebracht haben (zum Teil hatte ich das nach den Ankündigungen im Programm nicht erwartet), und ich habe Workshops besucht, die komplett aus der schulischen Praxis erwachsen sind – vom Praktiker für den Praktiker – und zum Nachbauen/Nachahmen förmlich einladen. Unter diesem Gesichtspunkt war die DIGGI ’17 ein voller Erfolg!

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