Wolkenkuckucksheim: Kritisches zum „Cloud Computing“

[Via Fefe]

Cloud Computing ist derzeit in aller Munde (zuletzt durch Apples Ankündung einer iCloud): Daten werden nicht mehr (primär) lokal gespeichert, sondern auf den Servern von Dienstleistern. Der Clou: Diese Vorgehensweise ermöglicht die mit wenig Arbeit verbundene Synchronisation der eigenen Daten (z. B. auf PC, Laptop und Smartphone). Ich selbst nutze z. B. Evernote und Dropbox, die wesentlich auch über die Cloud funktionieren (allerdings – da traue ich den Wolken nicht – erlauben beide Anwendungen auch die lokale Speicherung), um meinen Unterricht zu planen, durchzuführen und zu dokumentieren.

Im Time Magazine ist ein höchst lesenswerter Artikel erschienen, der zum kritischen Umgang mit dem Cloud Computing rät und zeigt, dass die Idee jenseits des schicken Namens gar nicht neu ist:

[…] in some ways, the cloud is a step backward. It harks back to computing’s primordial past, when everything was cloud computing — dumb terminals connected to central mainframes.

Die Entwicklung gilt es im Auge zu behalten.

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