Pulp Fiction – Lesetipps

Quentin Tarantino hat sich bei Pulp Fiction von den Dialogen von Elmore Leonard inspirieren lassen und mit Jackie Brown ja dann auch folgerichtig einen Leonard-Roman (Rum Punch) verfilmt. Die literarischen Wurzeln von Elmore Leonard wiederum liegen in der hardboiled novel. Einer der großen Autoren des Genres ist Donald E. Westlake, der unter dem Pseudonym Richard Stark vielfach verfilmte Romane über den stoischen Berufsverbrecher Parker geschrieben hat und unter seinem eigenen Namen die Parodien gleich dazu geliefert hat.

Weil ich heute einen der alten Westlake/Stark-Romane – mit dem schönen Titel „Lemons never lie“ – im Briefkasten hatte, nutze ich gleich mal die Gelegenheit, für diesen großartigen Autor die Werbetrommel zu rühren.

Das Œuvre Westlakes war, wie sich das für pulp fiction gehört, lange vergriffen. Dankenswerterweise hat die Chicago University Press die Parker-Romane nun nach und nach neu aufgelegt – und das zu höchst erschwinglichen Preisen, denn die antiquarischen Taschenbuchausgaben waren stellenweise sündhaft teuer. Der auf hardboiled crime fiction spezialisierte Verlag Hard Case Crime hat sich der anderen Werke von Westlake/Stark angenommen, so dass eine beachtliche Anzahl dieser Romane wieder im Druck und erhältlich sind – übrigens z. Tl. auch in deutscher Übersetzung.

Ausführliche Informationen zu Westlakes Parker-Romanen gibt es auf der mit viel Liebe gemachten Seite The Violent World of Parker.

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