Irrsinn und die „Grammatik der Straße“

Das Schöne am Internet sind die vielen unverhofften Begegnungen mit allerlei apokryphen Texten, die es nie oder selten in die offiziellen und offiziösen Distributionskanäle (vulgo: Massenmedien) schaffen. Gerade bin ich bei Recherchen zum Komplex „Psychiatrie in der Kunstgeschichte“ (für ein Kapitel meiner Diss.) auf das Blog von Ruth Thompson (Liverpool) gestoßen, das meinem Recherchethema eine ganze Kategorie widmet. – Eine echte Trouvaille. Besonders schön ist der Eintrag, dessen Zwischentitel mich zum Titel meines Blogbeitrags inspiriert haben: Bedlam on the streets (der Beitrag ruft die üblichen Verdächtigen des Raumdiskurses auf: de Certeau, Augé, Foucault, aber das macht ihn nicht weniger lesenswert).

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